Auslaufende Studiengänge

Außerkraftsetzung der PVO-Lehr I geplant?!

06.11.2012

Mögliche Außerkraftsetzung der PVO-Lehr I und mögliche Folgen für die Lehramtsstudierenden:

Ich habe heute eine E-Mail einer Kollegin weitergeleitet bekommen, die mit Herrn Remark telefoniert hat. Danach soll Herr Remark gesagt haben, dass es noch keinen offiziellen Beschluss zur Außerkraftsetzung der PVO Lehr 1 gebe. Weil aber in Planung sei, die alte PVO-Lehr I nach dem SS13 außer Kraft zu setzen, müssten die StudentInnen, die sich nun im November nicht zu den Prüfungen anmeldeten „damit rechnen“, dass eine künftige Anmeldung nicht möglich sein könnte. Wann es zu einer Entscheidung und zu einem offiziellen Beschluss kommen werde, könne Herr Remark aber nicht sagen.

Deshalb rate er zur Anmeldung zum 1. Prüfungsteil im jetzigen Anmeldezeitraum und zur Anmeldung zum zweiten Teil der Prüfungen bis Ende April.

Er gebe diesen Rat, weil er es für wahrscheinlich halte, dass nach dem SS 13 keine Anmeldung mehr möglich sein wird und dass die Betroffenen in diesem Fall in den Bachlor wechseln müssten.

Die Anmeldefristen für den jetzigen Anmeldezeitraum sind hier zu finden: http://www.nibis.de/nibis3/uploads/1heihoke/files/nlq/Meldungen-SS_13.pdf

Bitte erkundigt euch aber selbst noch einmal bei Herrn Remark über eure Möglichkeiten, weil ich leider keine verlässlichen Tipps geben kann.

2012-11-06 21:53 · Heike

Aufhebung der Diplomprüfungsordnungen der Fakultäten II und V

28.10.2012

In den Fakultätsräten der Fakultäten II und V wurde die Aufhebung der Diplomprüfungsordnungen beschlossen. Betroffen sind die Studiengänge:

  • Wirtschaftswissenschaften (inklusive der einzelnen Schwerpunkte)
  • Betriebswirtschaftslehre mit juristischem Schwerpunkt
  • Informatik
  • Biologie,
  • Landschaftsökologie
  • Marine Umweltwissenschaften
  • Chemie
  • Physik
  • Mathematik
  • Psychologie

Die aktuellen DPOs wurden in den Amtlichen Mitteilungen 2/2012 bekannt gegeben und sind hier zu finden.

Für die übrigen Diplomstudiengänge und für alle Magister- und Lehramtsstudiengänge wurde bisher keine Aufhebung der Prüfungsordnungen veröffentlicht.

Zur Erinnerung: Im Präsidiumsbeschluss vom 08.11.2011 wurde erstmals bestimmt, dass die Fakultäten ihre Prüfungsordnungen ändern sollen. Anlass dafür war eine Klarstellung des Niedersächsischen Ministeriums für Wissenschaft und Kultur, nach der nur exmatrikuliert werden darf, wenn dies in einer (Prüfungs-) Ordnung bestimmt ist. Geregelt ist dies im Niedersächsischen Hochschulgesetz (§ 19 NHG).

2012-10-28 14:38 · Heike Bathke

Die Verantwortung liegt (nun) bei den Fakultäten

25.01.2012

In der letzten Senatssitzung haben wir einen Antrag eingebracht, nach dem den Fakultäten empfohlen werden soll, von der Änderung der Magister- und Diplomprüfungsordnungen abzusehen und der berechtigten Kritik Zeit zur Diskussion zu geben (Beschlussvorlage Senat 15.12.2011).

Wir waren erfolgreich und konnten die Senatoren überzeugen: Unser Antrag wurde einstimmig angenommen. Das Ergebnis der Senatssitzung, den Antrag und einige Erläuterungen aus der Senatssitzung habe ich den Dekaninnen und Dekanen, den Studiendekaninnen und -dekanen und den Fakultätsratsmitgliedern zur Vorbereitung auf die Beschlussfassung in den Fakultätsratssitzungen weitergeleitet und hoffe auf die Berücksichtigung bei der Entscheidung in den Fakultäten.

Zur Erinnerung: Im Präsidiumsbeschluss vom 08.11.2011 wurde erstmals bestimmt, dass die Fakultäten ihre Prüfungsordnungen ändern sollen. Anlass dafür war eine Klarstellung des Niedersächsischen Ministeriums für Wissenschaft und Kultur, nach der nur exmatrikuliert werden darf, wenn dies in einer (Prüfungs-) Ordnung bestimmt ist. Geregelt ist dies im Niedersächsischen Hochschulgesetz (§ 19 NHG) - nichts Neues also. Das Präsidium hat daraus eine „geänderte Rechtsauffassung“ gemacht und möchte die bisher versäumte Regelung nun in den Fakultäten durchsetzen.

Mit der Zustimmung des Senats und dem Aufrollen der Diskussion zum Thema „auslaufende Studiengänge“ in den Fakultäten haben sich die Voraussetzungen für das Ende der „auslaufenden Studiengänge“ drastisch verändert: Die Fakultäten entscheiden nun noch einmal neu über Fristen und Härtefallregelungen. Bisher sind in den Fakultätsräten keine neuen Regelungen getroffen worden, so dass ich noch nichts über die einzelnen Regelungen berichten kann. Es ist aber wahrscheinlich, dass die Fakultäten den Kurs des Präsidiums nicht beibehalten, sondern längere Fristen und weiter gefasste Härtefallregelungen vorsehen werden. Entschieden wird dann letztendlich in den Fakultätsratssitzungen, wie es mit den auslaufenden Studiengängen weitergeht.

Die Fakultätsratssitzungen sind öffentlich. Es ist wichtig, dass möglichst viele von Euch an diesen Sitzungen teilnehmen, um deutlich zu machen, dass es notwendig ist, über das nächste Wintersemester hinaus Prüfungen zu ermöglichen und Zwangsexmatrikulationen zu verhindern. Zeigt auch Präsenz bei euren Dozenten und demonstriert, dass unsere Forderungen begründet sind!

2012-01-25 15:48 · Heike Bathke

Außerkraftsetzung von Diplom- und Magisterprüfungsordnungen

14.12.2011

vor Weihnachten wird es noch einmal spannend. Wir waren vorläufig erfolgreich und haben mit unserem Widerstand erwirkt, dass das Präsidium den Beschluss vom Mai 2011 zurückgenommen hat und es keine Zwangsexmatrikulationen im Frühjahr 2012 geben wird. Bis zum Wintersemester 2012/13 können Studierende in den auslaufenden Studiengängen immatrikuliert bleiben, Studierende in der Informatik zwei Semester länger.

Im Präsidiumsbeschluss vom 08.11.2011 wurde außerdem erstmals bestimmt, dass die Fakultäten ihre Prüfungsordnungen ändern sollen. Anlass dafür war eine Klarstellung des Niedersächsischen Ministeriums für Wissenschaft und Kultur, nach der nur exmatrikuliert werden darf, wenn dies in einer (Prüfungs-) Ordnung bestimmt ist. Geregelt ist dies im Niedersächsichen Hochschulgesetz (§ 19 NHG) - nichts Neues also. Das Präsidium hat daraus eine „geänderte Rechtsauffassung“ gemacht und möchte die bisher versäumte Regelung nun in den Fakultäten durchsetzen.

Uns erscheint es allerdings viel wichtiger, dass das Ministerium ebenfalls klargestellt hat, dass es „keinen sachlichen, logischen oder formalen Zusammenhang zwischen der Umstellung der Studienstruktur auf Bachelor- und Masterstudiengänge einerseits und Exmatrikulationen andererseits“ gibt. Ziel des Landes und der niedersächsischen Hochschulen sei es, allen Studierenden den Abschluss des Studiums in angemessener Zeit zu ermöglichen – auch über bestehende Zielvereinbarungen hinaus Niedersächsischer Landtag 115. Plenarsitzung 16.09.2011 Anlage 33

Trotz der Aussagen des Ministeriums hält das Präsidium am eingeschlagenen Kurs fest. Das Präsidium hat die einzelnen Fakultäten deshalb kürzlich aufgefordert, die Prüfungsordnungen so zu ändern, dass eine Prüfung in den auslaufenden Studiengängen bald nicht mehr möglich sein wird und legt damit den Grundstein für Zwangsexmatrikulationen in Oldenburg.

Am Mittwochnachmittag, den 21. Dezember 2011, wird in den Fakultätsratssitzungen der einzelnen Fakultäten voraussichtlich über das Außerkraftsetzen der Prüfungsordnungen für die auslaufenden Studiengänge entschieden.

Die Fakultätsratssitzungen sind öffentlich. Es ist wichtig, dass möglichst viele von Euch an diesen Sitzungen teilnehmen, um deutlich zu machen, dass es notwendig ist, über das nächste Wintersemester hinaus Prüfungen zu ermöglichen und Zwangsexmatrikulationen zu verhindern.

Wir bringen außerdem für die kommende Senatssitzung einen Antrag ein, nach dem den Fakultäten empfohlen werden soll, von der Änderung der Magister- und Diplomprüfungsordnungen abzusehen und der berechtigten Kritik Zeit zur Diskussion zu geben. Beschlussvorlage Senat 15.12.2011

2011-12-14 17:31 · Heike Bathke

Neuer Beschluss des Präsidiums

10.11.11

Das Präsidium hat am 08.11.2011 einen neuen Beschluss zu den auslaufenden Studiengängen gefasst. Es wurde beschlossen, dass „eine Rückmeldung noch bis einschließlich Wintersemester 2012/13“ und „beim Diplomstudiengang Informatik bis einschließlich WS 2013/14“ möglich ist. Bis zu diesem Zeitpunkt bestehe die Möglichkeit, sich zu den Abschlussprüfungen anzumelden. Außerdem sollen Härtefälle berücksichtigt werden, die allerdings nicht näher definiert wurden.

Der Beschluss im Wortlaut ist hier zu finden: Beschluss des Präsidiums zu den auslaufenden Studiengängen vom 08.11.11

Das Präsidium begründet seinen neuen Beschluss mit der Antwort des Niedersächsischen Ministeriums für Wissenschaft und Kultur auf eine mündliche Anfrage von Abgeordneten der SPD (Niedersächsischer Landtag 115. Plenarsitzung 16.11.2011 Anlage 33) und behauptet in dem Zuge, dass das Ministerium seine Rechtsauslegung geändert habe. Diese Begründung ist nicht schlüssig, da die Antwort des Ministeriums lediglich eine Klarstellung beinhaltet. Das Präsidium hätte bestehendes Recht bereits im Mai anwenden können und müssen.

Zusammengefasst handelt es sich also um eine Verschiebung der Frist um 2 Semester. Der Beschluss enthält keine Klärung der fraglichen und fragwürdigen Punkte (Definition des Begriffs „Abschlussprüfung“, Härtefallregelung mit verbindlich festgelegten Kriterien).

Die Meinung des AStA zum Thema Zwangsexmatrikulation spiegelt sich in folgendem Beschlussantrag wider: Beschlussvorlage des AStA für das Präsidium Nov. 2011: Verbindliche Regelung des Verfahrens für die Studierenden in den auslaufenden Studiengängen

2011-11-10 18:12 · Heike Bathke

Neuer Beschluss des Präsidiums geplant

05.11.2011

Anlässlich der Informationsveranstaltung für Studierende in den auslaufenden Studiengängen hat die Dezernentin Helga Wilhelmer ihre Sicht auf das zukünftige Verfahren dargelegt und betont, es gebe dazu noch keinen Beschluss. Sie hatte aber zugesagt, sich um einen Beschluss zu bemühen. Seitdem haben wir verschiedene Rückmeldungen zum Umgang mit dem Thema erhalten. Die Palette reichte von „es gibt keinen neuen Beschluss und alles bleibt beim alten“ über „es gibt keinen neuen Beschluss aber es wird erstmal niemand exmatrikuliert“ bis „es wird neu beschlossen über eine Verlängerung der Fristen um 2 Semester“.

Am 03.11.2011 soll Frau Wilhelmer nun eine Beschlussvorlage beim Präsidium eingereicht haben. Gleichzeitig hat der AStA eine Beschlussvorlage eingereicht, in der die Aufhebung des Präsidiumsbeschlusses vom Mai 2011 und die Ermöglichung der Fortführung und Beendigung des Studiums in den auslaufenden Studiengängen und die Unterstützung der Studierenden durch individuelle Betreuung und Beratung gefordert wird. Die Fakultäten und Institute sollen informiert werden, um eine optimale Betreuung der Studierenden zu gewährleisten. Außerdem sollen an der Carl von Ossietzky Universität auch zukünftig Exmatrikulationen nur nach §19 Abs. 6 Niedersächsisches Hochschulgesetz (NHG) vorgenommen werden - also keine Zwangsexmatrikulationen der Studierenden in den auslaufenden Studiengängen.

Der Antrag des AStA im Worlaut und die umfassende Begründung ist hier zu finden:

Beschlussvorlage des AStA für das Präsidium Nov. 2011: Verbindliche Regelung des Verfahrens für die Studierenden in den auslaufenden Studiengängen

2011-11-05 19:26 · Heike Bathke

Lehrangebot in den auslaufenden Studiengängen

27.10.2011

Aktuell gab es wieder Probleme bei der Vergabe von Praktikumsplätzen, weil Bachelorstudierende vorgezogen wurden. Zuvor hatten Studierende in den auslaufenden Studiengängen schon berichtet, dass sie Schwierigkeiten gehabt hätten, Praktikumsplätze zu bekommen. Studierende aus den neuen Studiengängen seien vorgezogen worden. Außerdem habe es schon lange kein geeignetes Lehrangebot mehr gegeben, obwohl der Anspruch auf geeingete Veranstaltungen für die auslaufenden Studiengänge erst kürzlich ausgelaufen ist. Oftmals habe niemand sagen können, ob und in welcher Form Veranstaltungen aus den neuen Studiengängen denen der alten entsprechen.

Die Dezernentin für studentische und akademische Angelegenheiten, Helga Wilhelmer, schrieb dazu, dass sie sich eine solche Regelung nicht vorstellen könne. Es dürfe nicht sein, dass die Studierenden der auslaufenden Studiengänge hinten angestellt werden. Den Studierenden sollten vielmehr Wege aufgezeigt und geebnet werden, damit sie ihr Studium abschließen können. In dem aktuellen Fall hat die Studiendekanin umgehend ihre Hilfe angeboten.

Wer ebenfalls Schwierigkeiten mit Lehrveranstaltungen oder der Betreuung hat, kann sich im AStA melden.

2011-11-05 17:33 · Heike Bathke

Studienplanung in Abstimmung mit den FachstudienberaterInnen

18.10.2011

Am 30.September hat das Präsidium einen Brief verschickt, in dem in Ergänzung zum Brief vom Mai 2011 die Erstellung eines Studienplanes in Abstimmung mit der Fachstudienberaterin oder des Fachstudienberaters empfohlen wird. In Verbindung damit könne eine verbindliche Erklärung zum Studienabschluss abgegeben werden.

Frau Wilhelmer hat während der Informationsveranstaltunge des AStA bereits erklärt, es handele sich dabei nur um eine Empfehlung. Es bestehe keine Verpflichtung, diese Erklärung abzugeben.

Wir haben diese Empfehlung durch unseren Anwalt Dr. Birnbaum prüfen lassen. Er schrieb, er habe Zweifel, ob ohne eine entsprechende gesetzliche Grundlage - welche er im NHG nicht finden könne - die Hochschule von den Studenten erwarten könne, rechtlich verbindliche Erklärungen zum Studienverlauf und zum Studienabschluss abzugeben. Er empfiehlt für den Fall der Inanspruchnahme der Beratung und der Einreichung des Studienplanes eine zusätzliche Erklärung des Studenten hinzuzufügen:

„Dieser Studienplan gibt den augenblicklichen Stand meiner Überlegungen zum Abschluss meines Studiums wieder. Ich möchte mich bemühen, dementsprechend das Studium fortzuführen. Eine rechtliche Verbindlichkeit möchte ich mit dem Studienplan nicht eingehen.“

2011-11-05 15:42 · Heike Bathke

Ältere Einträge >>


Dieses Thema wird vom Projekt »Auslaufende Studiengänge« betreut.

Bist du betroffen? Dann melde Dich beim AStA – wir beraten Dich zu Deinen Rechten und finanziellen Möglichkeiten und unterstützen gegebenenfalls bei rechtlichen Schritten!

Sprechzeiten im AStA-Sozialreferat mit Schwerpunkt „Auslaufende Studiengänge“: montags, 11-13 Uhr

Datei themen:auslaufende-studiengaenge bearbeitet am 06.09.2011 um 21h12 von jerome