Der Autofreie Hochschultag (AFH)

Einen Tag das Auto stehen lassen, Alternativen ausprobieren, Mobilität anders erleben, Wege bewusst wahrnehmen. Warum sollte man das tun?

Auf der einen Seite steht eine auf die Verfügbarkeit eines Autos eingerichtete Lebensweise, liebgewonnene Unabhängigkeit von Fahrplänen und viele ähnliche Gründe, die einem das eigene Auto lieb und teuer sein lassen, unabhängig vom Wissen um die Probleme des Autofahrens. Auf der anderen Seite stehen die oft erschreckenden Fakten zum privaten Kraftverkehr: Verkehrstote und -verletzte, Lärmbelastung, Kosten, CO2-Ausstoß, um nur einige zu nennen.

Der Autofreie Tag bietet eine Gelegenheit, einen Tag lang auszuprobieren, was man selbst konkret ändern kann. Bei den zahlreichen Aktionen werden Informationen verbreitet, Möglichkeiten zum Mitmachen angeboten und der Erfahrungsaustausch mit Menschen, die schon länger ohne Auto auskommen, ermöglicht.

Der weitgehende Verzicht auf das Auto bedeutet bei einiger Planung keinen Verzicht auf Mobilität. Wenn man Wege intelligent plant, unnötige Wege vermeidet (man kann auch zu Fuß einkaufen gehen) und nur in absoluten Ausnahmefällen mit dem Auto mobil ist, entdeckt man seine Umgebung neu.

Man stellt fest, dass es entspannend sein kann, im Zug aus dem Fenster zu gucken, man erfreut sich am Zeitgewinn im Bus (im Auto kann man nicht noch „mal eben schnell“ vor der Uni einen Text lesen) oder man entdeckt Schleichwege, die nur zu Fuß gangbar sind. Fahrradfahrer haben zusätzlich den Vorteil, dass sie sich fit halten und innerstädtisch oftmals schneller als mit dem Auto unterwegs sind. Und auch größere Einkäufe sind mit dem Fahrrad nicht so schwierig, wie es einem zuerst scheinen mag.

Und was bringt mir das?

Eine eingesparte Autofahrt bläst kein CO2 in die Atmosphäre. Es gibt seltener Smog und erhöhte Ozonwerte. Öfter mal das Auto stehen zu lassen schont außerdem noch dein eigenen Geldbeutel. Und aufs Fahrrad umzusteigen, trägt dazu bei die eigene Fitness zu verbessern.

Mit dem Fahrrad fit werden und fit bleiben ist eigentlich leicht, nur der Start ins Training fällt oft schwer. Mach einfach den Weg zur Uni und wieder zurück zu deinem individuellen Trainingsprogramm!

Schon 30 Minuten am Tag auf dem Spaßmacher mit zwei Rädern senken dein Krankheitsrisiko. Du fühlst dich spürbar gesünder.

28 Jahre Autofreier Sonntag

Seit inzwischen 28 Jahren gibt es in Deutschland den Autofreien Sonntag am 3. Sonntag im Juni. Am Dienstag danach folgt dann der Autofreie Hochschultag. An unserer Uni haben wir die Aktionen am 23. Juni am Campus Uhlhornsweg geplant.

Was ist, wenn es von mir aus keine ÖPNV-Verbindung zur Uni gibt?

In diesem Fall ist es auch schon ein Gewinn, wenn wenigstens die Innenstädte autofrei bleiben. Zu diesem Zweck bietet die VWG einen „Park & Ride“ - Service für alle an. Es gibt über die Stadt verteilt fünf „Park & Ride“ – Plätze. Von diesen aus kann man mit einem Park & Ride – Ticket für 1,50€/Tag (alternativ 15€/Monat) in die Stadt und wieder zurück zum P&R-Platz fahren. Studierende können natürlich auch ihr Semsterticket dafür nutzen. Der besonders abgasträchtige Stop-and-Go-Stadtverkehr wird so vermieden.

Weitere Informationen gibt es unter anderem auf der VWG-Internetseite. Für den Weg zur Uni bieten sich insbesondere die folgenden P+R-Möglichkeiten an:

P+R Weser-Ems-Halle
Autobahnabfahrt Donnerschwee
Linien: 309, 310
Haltestelle: P+R WEH

P+R Prinzessinweg
Autobahnabfahrt Eversten
Linien: 301, 322, 324
Haltestelle: P+R Feststraße

P+R Wechloy
Autobahnabfahrt Wechloy
Linie: 310
Haltestelle: P+R Famila-Center/Wechloy

Fragen zum Autofreien Hochschultag

AStA-Projekt

Der diesjährige AFH wird organisiert durch das entsprechende AStA-Projekt

Datei themen:afh bearbeitet am 16.06.2009 um 12h23 von dieter