Informationen zu Burschenschaften
Projektinitiator: Dieter
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Burschenschaften (abgekürzt „B!“) sind eine tradierte Form einer Studentenverbindung. Fast alle Burschenschaften zeichnen sich durch ihr Bekenntnis zur Herkunft aus der Urburschenschaft von 1815 aus. Dabei ist der inhaltliche Bezug eher verschwommen, die Bezeichnung „Burschenschaft“ wird heute von teilweise sehr unterschiedlichen Studentenverbindungen verwendet.
Obwohl sich nur circa 300 der insgesamt 1500 bis 2200 studentischen Verbindungen im deutschen Sprachraum „Burschenschaft“ nennen, wird der Begriff in der Öffentlichkeit fälschlicherweise oft als Überbegriff für alle Studentenverbindungen verwendet. Die meisten studentischen Korporationen jenseits der Burschenschaften haben historisch allerdings keine Verbindung zu deren Ursprung und besitzen auch heutzutage eine andere Ausrichtung. Da insbesondere die Mitgliedsbünde des größten burschenschaftlichen Dachverbandes Deutsche Burschenschaft aus ihrem historischen Verständnis heraus politisch tätig sind, gelten traditionsorientierte Studentenverbindungen in der öffentlichen Wahrnehmung heute oft als politisch rechtsgerichtet oder gar rechtsradikal.[1]
Die Mitglieder einer Burschenschaft heißen Burschenschafter (die häufig benutzte Fremdbezeichung „Burschenschaftler“ mit einem „l“ ist falsch). Von der Burschenschaft gegenüber negativ eingestellten Studenten werden sie oft abwertend als „Burschis“ bezeichnet, von anderen Korporierten salopp auch als Buxen.
Quelle: Wikipedia