Herbizideinsatz an der Uni

Projektverantwortliche: Günter Wilde
Projektmitglieder: Hardo Schencke

Wie durch Zufall (Augenzeuge) haben wir mitbekommen, dass an unserer Uni mit dem Totalherbizid Round-up gespritzt wird. Von diesem Herbizid gibt es mehrere Sorten mit unterschiedlich starkem Gefahrenpotenzial. Bei einigen ist sogar ein Atemschutz beim Ausbringen erforderlich. Dennoch wird ohne Vorankündigung auch vor offenen Bürofenstern gespritzt.

Wo überall ist noch nicht ganz klar, aber auf jeden Fall auf den Dachterrassen des Mensagebäudes und die Flächen rund um A14.

Nachfragen bei der Zuständigen für Umweltfragen ergaben nur die lapidare Auskunft ihrer Vorgesetzten, dass es ja nicht erlaubt wäre, wenn es gefährlich wäre.

Es gab nur die Auskunft, dass Round-up verwendet wird. Welche der neun in Deutschland zugelassenen Sorten es ist, war anscheinend nicht bekannt.

Zur Zeit sammeln wir Hintergrund-Informationen über Round-Up. Geplant ist ein Gespräch mit den Zuständigen, in dem wir unter anderem ansprechen wollen, ob generell der Einsatz von Herbiziden an der Universität überhaupt notwendig ist. Darüber hinaus wollen wir diesen konkreten Fall nutzen, um einen kritischen Blick auf die Herstellerfirma Monsanto zu eröffnen.

Nach der Liste des Bundesamts für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit sind derzeit 9 Versionen von Round-up in Deutschland zugelassen. davon jedoch nur 6 für den Gebrauch im Kleingarten (das meint alles, was kein kommerzieller Anbau ist), die von den Anwendungsmöglichkeiten her auch alle in Frage kommen.

http://psm.zadi.de/8080/psm/jsp/ListeMain.jsp?page=26

geplant:

  • Informationen über Round-up und Monsanto sammeln und zusammenfassen
  • Mail/ Treffen mit den Zuständigen aus Dezernat 4

nächstes Treffen:

nächste Woche? sagt, wann's passt. Ich hab zeit außer dienstag vormittag und donnerstag nachmittag malin

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