Schwere Unfälle im AKW Esenshamm möglich?!

Informations und Diskussionsveranstaltung am Dienstag, 3. Juni um 20h

Es referiert der Dipl. phys. Woflgang Neumann (Gutachter, Hannover) zu der durch Terrorangriffe, Hochwasser und Alterung ausgehenden Gefahr des Atomkraftwerks Esenshamm. Außerdem geht es um die Vergleichbarkeit mit Biblis B und die sich aus den bisherigen Gutachten ergebenden Fragen und Handlungsnotwenigkeiten.

Die Studie

„Schwere Unfälle im AKW Esenshamm und ihre Folgen“ war der Titel eines Gutachtens, das die Physikerin Oda Becker im April 2006 im Auftrag des Kreisverbandes von Bündnis 90 / DIE GRÜNEN der Öffentlichkeit vorgestellt hat.

Diese Studie zeigte, dass vom AKW Esenshamm eine große Gefahr für die Bevölkerung ausgeht: Schwere Unfälle sind dort potenziell möglich und die radiologischen Folgen eines derartigen Unfalls können katastrophale Ausmaße annehmen.

Der Schwerpunkt der damaligen Studie lag auf der Darstellung der möglichen Folgen von terroristischen Angriffen. Jetzt haben die Bürgerinneninitiative Aktion Z und der Arbeitskreis Wesermarsch eine Folgestudie bei den Hannoveraner Physikerinnen Oda Becker, Wolfgang Neumann und Helmut Hirsch in Auftrag gegeben, die in der Hauptsache durch Kreisverbände von Bündnis 90 / DIE GRÜNEN sowie einzelne Landtagsabgeordnete finanziert wurde.

Schwerpunkt dieser Studie sind die Themen

  • Gefahr durch Terrorangriff
  • Gefahr durch Hochwasser
  • Gefahr durch Alterung.

Am Dienstag, den 3. Juni um 20 Uhr wird der Gutachter Wolfgang Neumann diese Studie der Öffentlichkeit an der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg präsentieren. Veranstalter ist der AStA der Carl von Ossietzky Universität in Kooperation mit der Aktion Z Wesermarsch.

Am Dienstag, 3. Juni 2008
Um 20h00

Carl von Ossietzky Universität
Gebäude A1
Raum A1-0-004

Mit Dipl. phys. Wolfsgang Neumann,
Gutachter aus Hannover

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