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Handy-Sammelaktion 2012

Studentinnen sammeln Handys in dafür vorgesehenen Boxen im Mensa-Foyer der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg Ausrangierte Mobiltelefone gehören nicht in den Müll und sollten auch nicht in Schubladen verstauben.

Vom 08.05.2012 bis 15.05.2012 werden daher ausrangierte und kaputte Handys im Mensa- und Bibliotheksfoyer in den dafür vorgesehenen Boxen gesammelt. Pro gesammeltem Handy werden bis zu 3€ an den NABU e.V. gespendet. Bei ca. 10.000 Studenten an der Universität sollten einige Handys zusammen kommen.

Die Aktionswoche wird von Studis verschiedener Studiengänge1) ehrenamtlich durchgeführt und vom AStA unterstützt.

Um die Handy-Sammelaktion wurde von den Studis auch ein Rahmenprogramm gestaltet, für das an zwei Abenden jeweils in den BIS Saal der Universitätsbibliothek eingeladen wird:

  • Filmvorführung „Blood in the mobile“
    am Dienstag, 08.05.2012
    um 19h30
  • Vortragsabend zum Thema „Green IT?“
    am Donnerstag, 10.05.2012
    um 20h15
    im  Bibliothekssaal der Universität (Campus Haarentor)

Alle Studis sowie Mitarbeiterinnen der Uni sind herzlich eingeladen!

Mehr Infos unter http://www.presse.uni-oldenburg.de/mit/2012/192.html

1) SEM, LÖK, Informatik
· 07.05.2012 19:49 · Günter Wilde

Mahn- und Gedenkkundgebung zum Tag der Befreiung – 8. Mai 1945

Am Samstag, den 12. Mai 2012 findet zum 67. Jahrestag der Befreiung vom deutschen Faschismus von der „Deutsch-Niederländischen Initiative 8. Mai“ auf dem Friedhof Bockhorst/Esterwegen eine Mahn- und Gedenkveranstaltung statt.

Insgesamt 15 Konzentrations-, Straf- und Kriegsgefangenenlager richteten die Nationalsozialisten und ihre Handlanger im Emsland ein. Tausende von Menschen wurden in den Lagern gefangen gehalten, darunter zahlreiche ‚politische Gefangene‘, die den Nationalsozialisten bei der Durchsetzung ihrer Herrschaft im Wege waren.

Auf dem Friedhof Bockhorst/Esterwegen sind die Verfolgten des Nazi-Regimes bestattet, die als Straf- und Untersuchungsgefangene der Emslandlager einer unmenschlichen und grausamen Haft unterworfen waren und ums Leben kamen.

Der 8. Mai 1945 ist als Tag der Befreiung vom deutschen Faschismus die Geschichte eingegangen. An diesen Tag zu erinnern, aber auch heutige undemokratische Entwicklungen, Diktaturen und Kriege anzuklagen, hat sich die „Deutsch-Niederländische Initiative 8.Mai“ mit der alljährlichen Gedenkkundgebung auf dem Friedhof Bockhorst-Esterwegen zur Aufgabe gemacht. Sie möchte in diesem Jahr wieder mit vielen Leuten von Oldenburg aus zur Gedenkveranstaltung fahren.

Ihr erhaltet die kostenlosen Busfahrkarten für die Fahrt im Infoladen Roter Strumpf im Alhambra und im AStA der Carl von Ossietzky Universität.

am Samstag, 12.5.2012
Abfahrt um 13h30
ab C.v.O. Uni Oldenburg
um 15h
Rückfahrt ca. 16h30
 
Kontakt infoladen-roterstrumpf@riseup.net

Ansprache im Senat zur Beschlussvorlage zur EMS

Der studentische Senator Nikolaj Schulte-Wörmann nimmt Stellung zu der Arbeit um die EMS mit der folgenden Rede (etwa):

Wir scheinen nur noch die Möglichkeit zu haben, die „european medical school“ zu befürworten oder aber der Universität Schaden zu zufügen. Diese Entscheidung obliegt jedem Senatsmitglied einzeln. In diese Situation hat sich der Senat jedoch nicht selbst gebracht: Schon seit langem fordern wir, die Universität als Ganzes in die Planungen einzubinden. Dies wird von zentraler Seite verhindert.

Heute sollen wir über Ordnungen abstimmen – ich bin kaum in der Lage sie zu kritisieren, denn ich habe nur eine Woche Zeit gehabt, um mich in diese einzulesen – das ist kaum möglich! Externe Hilfe hierfür zu finden ist genauso absurd in solch kurzer Zeit. Somit müsste ich heute über etwas abstimmen, über das ich mir keine Meinung bilden konnte. Dies hätte umgangen werden können, in dem alle universitären Gruppen demokratisch an dem Prozess beteiligt worden wären.

Heute haben wir im Senat das erste Mal den Finanzplan gehört. Ob dieser tragfähig ist oder nicht mag ich nicht zu beurteilen. Aber ich mag zu beurteilen, dass wenn wir die Groninger Standards hier in Oldenburg halten wollen, wir Unmengen an Geldern requirieren müssen – und dass nur für die Ausstattung. Selbst wenn die Finanzen, die wir auf bringen können, für die nächsten vier oder fünf Jahre ausreichen sollten. Was ist mit den restlichen Jahren, von den neun, die wir heute beschließen sollen? Dann hören wir heute, dass die oldenburger Medizin in den Globalhaushalt der Universität eingeht, anders als es an anderen Universitäten der Fall ist. Dies erhöht die Unsicherheiten der Medizin, genauso wie die der Restlichen Universität, da es kaum noch zu kontrollieren ist welche Organisationseinheit Gelder anderer abgräbt.

Um für diese Ordnungen – und somit für die EMS zustimmen – kann es also nur einen Grund geben: Vertrauen; Vertrauen in die Organisatorinnen. Dieses spreche ich uneingeschränkt in Richtung Herrn Hahns, Herrn Albers und Frau Gehlhars aus, die von Anfang an einen offen Dialog führten. Aber der Landesregierung trauen, NEIN, sowohl historisch als auch in den letzten Monaten, vermag ich kein Verhalten zu erkenn, welches ein Vertrauen rechtfertigen könnte! Gegenteilig sogar möchte ich erwähnen, dass Studierende, wissenschaftlicher Mittelbau und Mitarbeiterinnen in Technik und Verwaltung absichtlich aus der Gründungskommission vom Bildungsministerium heraus gehalten wurden. Und das Präsidium? In der letzten Sitzung des Senats sagte Frau Simon die Unwahrheit auf meine Frage nach der Zusammenarbeit mit der TMS. Die Beschlüsse des Präsidiums werden bis heute dem Senat vorenthalten und das auch auf Rückfrage; dieses Verhalten ist undemokratisch. Bei den Verhandlungen über den Kooperationsvertrag mit der FH entschied sich der Senat geschlossen mit den Beratenden Mitgliedern gegen den Vertrag. Die Universität stand zusammen gegen das Diktat aus Hannover – die Präsidentin entschied sich für Hannover und gegen ihre Universität. Woher sollte also das Urvertrauen in die EMS Planungen kommen?

Es wurde erwähnt, dass die Gruppen die gegen die EMS zum jetzigen Zeitpunkt stimmen, sich selbst die Gestaltungsmöglichkeit nähmen. Ich muss aber fragen, welche Gestaltungsmöglichkeit? Bisher durften wir nicht teilnehmen an den Prozessen, warum sollte sich die Einstellung des Präsidiums und des Landes jetzt ändern? Als sollen heute Senatorinnen sich nicht verbauen, was ihnen eh nicht gewehrt wird? Andere Projekte der Universität stehen immer wieder kurz vor ihrem Ende und ihnen werden zentrale Mittel verwehrt. So steht die erfolgreiche Hanse Law School immer wieder kurz vor dem Aus, obwohl nur eine einzige Stelle finanziert werden müsste. Für die EMS scheinen solche Mittel in Massen vorrätig zu sein. Das macht stutzig.

Ich möchte die Medizin hier in Oldenburg gar nicht verhindern – ich möchte ihr nur Zeit lassen und sie auf die demokratischen Füße heben, die ihr bisher verwehrt geblieben sind! In den letzten Wochen habe ich viele Gespräche geführt und ich wurde dazu angehalten meine Entscheidung im besten Wissen und Gewissen für die Universität zu treffen. Und das bedeutet zu dem jetzigen Zeitpunkt ein NEIN!

Abschließend möchte noch offen sagen, das der Zwang zur Abstimmung, dem ich hier ausgesetzt werde, ihrem unredlichen Handeln entspringt Frau Simon.

StuPa-Wahlergebnis 2012

Die Wahl zum Studierendenparlament (StuPa) der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg fand vom 23.01.2012 bis 27.01.2012 statt.

Es haben lediglich 585 Studis gewählt. Das offizielle vorläufige Wahlergebnis findet sich hier auf den Seiten des Studentischen Wahlausschusses

· 03.02.2012 17:21 · Jérôme

ACHTUNG Hochschulangehörige!

Im Senat werden am kommenden Donnerstag, 15.12., ab 9h30 hochschulverändernde Beschlüsse getroffen!

Auf dem Programm steht:

  • Wahl des Vizepräsidenten für Verwaltung – das Präsidium würde diese Wahl gerne unter Ausschluss der Hochschulöffentlichkeit durchführen, einige der Senatoren stellen sich dagegen
  • Nach vollständiger Geheimhaltung des Präsidiums erstmals Ordnungen zur Medizinischen Fakultät!
  • Abgesang der Auslaufenden Studiengänge!

Kommt daher zahlreich zum Raum A14 1-111 um 9h30! 
Der Eintritt ist frei!

· 13.12.2011 14:48 · Jérôme

Neuer Präsidiumsbeschluss zu den auslaufenden Studiengängen

10.11.11

Das Präsidium hat am 08.11.2011 einen neuen Beschluss zu den auslaufenden Studiengängen gefasst.
Es wurde beschlossen, dass „eine Rückmeldung noch bis einschließlich Wintersemester 2012/13“ und „beim Diplomstudiengang Informatik bis einschließlich WS 2013/14“ möglich ist. Bis zu diesem Zeitpunkt bestehe die Möglichkeit, sich zu den Abschlussprüfungen anzumelden. Außerdem sollen Härtefälle berücksichtigt werden, die allerdings nicht näher definiert wurden.

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welcome students!

Herzlich Willkommen an der Carl von Ossietzky Universität!

1_a14-mahnmal.jpg Wir freuen uns, dass Du Dich für unsere Universität entschieden hast. Leider wirst Du schon bald feststellen müssen, dass hier nicht immer alles so rosig aussieht, wie in den Hochglanzprospekten der Hochschulleitung. Mangelnde Ausstattung, überfüllte Seminare und Räume, fehlende Prüfungs- und Studienordnungen machen das Studieren nicht gerade leichter und teilweise unmöglich. Mit den neuen Studiengängen „Bachelor & Master“ kommt auch noch eine ganze Menge an Leistungsdruck dazu.

Der AStA hat ein reichhaltiges Angebot an Hilfen und Beratungsmöglichkeiten, das Euch beim Bewältigen des Studienstress' hilft! Mehr dazu weiter unten.

→ Weiter lesen...

· 21.10.2011 13:13 · Jérôme

Auslaufende Studiengänge - Info-Veranstaltung für Betroffene

06.10.2011

Am 6. Oktober 2011 haben wir mit Unterstützung der GEW eine Info-Veranstaltung für Betroffene durchgeführt, zu der wir alle Studierenden in den auslaufenden Studiengängen per Brief eingeladen haben. Um auch die zu erreichen, die möglicherweise schon entmutigt aufgegeben haben, gingen die Einladungen auch an alle, die sich nicht für das Wintersemester 11/12 zurückgemeldet haben.

Über die Resonanz freuen wir uns sehr: Mehr als 60 Betroffene sind zu der Info-Veranstaltung gekommen und viele, die nicht persönlich kommen konnten, haben sich für den Newsletter eingetragen.

Wir freuen uns auch, dass Helga Wilhelmer, die Dezernentin für studentische und akademische Angelegenheiten an der Veranstaltung teilgenommen und konkrete Áussagen zur Sachlage gemacht hat. Die wichtigsten Aussagen des Abends findet ihr bald auf unserem
Blog zum Thema „auslaufende Studiengänge“.

Auslaufende Studiengänge - Petition gegen Zwangsexmatrikulationen gestartet

nachdem in den Vergangenen Tagen immer mehr Zwangsexmatrikulationen aus auslaufenden Diplom- und Magisterstudiengängen bekannt wurden, haben einige Studierende eine Online-Petition gegen diese ins Leben gerufen:
Petition

Weitere Infos zur Zwangsexmatrikulation sind auch in diesem Blog zu finden:
Blog zur Zwangsexmatrikulation

Weitere Informationen von uns zu den auslaufenden Studiengängen findet ihr
hier

Recyclingschreibwarenverkauf im AStA

Da Produkte aus Umweltpapier in „normalen“ Läden meist teurer sind als die aus Frischfaserpapier, wollen wir Recyclingprodukte, wie Blöcke, Mappen, Ordner, Briefumschläge etc. so günstig wie möglich an der Uni verkaufen.

Verkauf während der Semesterferien:

Montag bis Freitags zur Mittagszeit und wenn jemand da ist.

Wo: Gleich der erste Raum im AStA - Trakt, M1 - 162

Download Flyer mit kleiner Preisliste

Auslaufende Studiengänge - das Ende von Diplom, Magister und Lehramt

Wir kritisieren die Entscheidung des Präsidiums, in Kürze voraussichtlich 500 StudentInnen zur Beendigung ihres Studiums zu zwingen – egal, ob mit Abschluss oder ohne.

Ende Mai 2011 wurden die StudentInnen in den auslaufenden Studiengängen (Diplom, Magister, Lehramt) per Brief aufgefordert, ihr Studium bis Ende des Wintersemesters 2011/2012 abzuschließen bzw. sich zur Abschlussprüfung anzumelden. Es wurde ihnen mitgeteilt, ihr Anspruch auf eine Prüfungsbetreuung ende am 31. März 2012. Studierenden im Diplomstudiengang Informatik wurde eine um zwei Semester verlängerte Frist eingeräumt.

Nach informellen Mitteilungen des Prüfungsamtes sollen die betroffenen StudentInnen jeweils noch im folgenden Sommersemester Prüfungen ablegen können, wenn sie sich bis zum Fristablauf zu diesen Prüfungen angemeldet haben.

Im Besonderen kritisieren wir das Fehlen von Härtefallregelungen und die unzureichenden Übergangsfristen zur Abwicklung der alten Studiengänge:
Es werden StudentInnen betroffen sein, die noch Anspruch auf BAföG-Leistungen haben.

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Bemühungen zur Erweiterung des Semestertickets

Vor einiger Zeit haben wir vom AStA eine Umfrage im Stud.IP zum Thema Semesterticketerweiterung durchgeführt. Ergebnis dieser Umfrage war, dass viele Studierenden sich eine Erweiterung der Leistungen des Semestertickets wünschen. Mit Abstand am Meisten nachgefragt wurden hierbei die Leistungen des Hamburger Verkehrsverbundes (HVV)http://geofox.hvv.de/jsf/mapsLGV.seam. Auch die Strecke nach Groningen (Bus bzw. Bahn) erfreute sich großer Beliebtheit. Deswegen haben diese beiden möglichen Erweiterungen für uns aktuell eine hohe Priorität. Mit dem HVV sind wir bereits in Verbindung getreten, allerdings haben wir bisher noch kein ernstzunehmendes Angebot erhalten. Wir bohren dort weiter nach! Bezüglich dem Bus nach Groningen bzw. dem Zug zwischen Leer und Groningen sind wir auch bereits aktiv geworden. Natürlich werden wir vor eventuellen Erweiterungen entsprechende Umfragen im Stud.IP durchführen, um zu sehen, ob die Erweiterungen jeweils zu diesen Konditionen gewünscht werden. Sobald es Neuigkeiten zu diesen Themen gibt, werdet ihr sie hier erfahren.

Kennst Du das?

Du bist mit Deinem Bachelor-Studium fertig, aber Deine Prüfungen werden schon seit Monaten nicht korrigiert?
Du möchtest Dich in den Master einschreiben, aber wegen dieser
Verzögerung kannst Du die Fristen nicht einhalten?
Du musst vielleicht sogar ein Semester länger studieren, weil Du Deine
Prüfungsergebnisse zu spät
bekommst?

Melde Dich beim AStA – wir beraten Dich zu Deinen Rechten und finanziellen Möglichkeiten und unterstützen gegebenenfalls bei rechtlichen Schritten!

· 07.03.2011 16:16 · Jérôme

Recyclingschreibwarenverkauf im AStA


Öffnungszeiten:
in der Regel Montag–Freitag: 13–14 Uhr
und wenn jemand da ist

AStA begrüßt Erstsemesterinnen!

Der AStA-Sprecher Nikolaj Schulte-Wörmann begrüßte die Erst-Semesterinnen mit der folgenden Rede:

Liebe Studis in Hörsaal 1. Liebe Studis in Hörsaal 2. Liebe Frau Präsident in der ersten Reihe.

Liebe anwesende Langzeit-Studenten. Lieber Tee oder Kaffee. Liberté, égalité, fraternité.

Ihr seid die ersten Studis seit langem, die ein gewähltes Präsidium haben. Seid glücklich, ich und viele andere hatten dies nicht!

Herzlich Willkommen an dieser unserer schönen Universität. Danke, dass ihr euch für unser Produkt entschieden habt. Wir freuen uns, dass ihr es durch die harten Auswahlverfahren bis hierher geschafft habt. Ihr habt die Grundschule, die Mittelstufe und das Abitur geschafft. Ihr seid angekommen – an unserer Carl von Ossietzky Universität. Die führende Reform-Universität im Nordwesten Niedersachsens.

Hier wird mit aller gebührender Kraft und in ergreifender Einigkeit geforscht und gelehrt, um uns die hohen Früchte der Kunstfertigkeit und des Geistes angedeihen zu lassen.

Für die Bildung ist dies das Gelobte Land; hier ist sie zu Ende, die geistige Diaspora. Noch einmal: Herzlich Willkommen!

So wie alle empfehlen wir euch auch etwas. Wir möchten euch etwas Sinnvolles mit auf den Weg durchs Studium geben. So können wir euch an unseren Erfahrungen teilhaben lassen. In den nächsten Tagen wird das jeder tun. Glaubt nichts und niemandem! Wir lügen alle! Die einen besser, die anderen schlechter: Aber, lügen tun wir alle!

Fragt nicht, was die Uni für euch tun kann, sondern was ihr für die Uni tun könnt. Bringt euren Stuhl selbst mit; kommt eine halbe Stunde früher, sonst gibt es keinen Platz mehr. Führt kleine Renovierungsarbeiten selber durch.

Kümmert euch nicht um Politik. Das verlängert euer Studium. Das wird ohnehin bald nicht mehr erlaubt sein; Politiker wollen das so. Sei stromlinienförmig. Kümmere dich nicht um andere.

Frei nach Franz Josef Strauß: Der AStA ist der Hort des Terrors.

So jetzt habe ich den AStA in das schlechte Licht gerückt, in dem ihr ihn schon kennt oder kennenlernen werdet.

Wir machen aber eigentlich auch ganz nette Sachen:

Das Semesterticket habt Ihr ja alle mit dem Leporello bekommen, wir machen es. Die Fahrradselbsthilfewerkstatt lernt ihr bestimmt noch kennen, wenn ihr in Oldenburg mit dem Rad fahrt. Im AStA-Trakt des Mensagebäudes findet ihr den Verkauf von Recyclingprodukten und anderen umweltfreundlichen Büroprodukten, wo ihr kostengünstig an umweltfreundliches Material für euren Studienalltag kommen könnt, und die Sozial- und BAföG-Beratung im AStA hilft euch bei Problemen weiter. Unsere BAföG-Berater sind so gut, dass sie Seminare geben.

Anders als die Fachschaften übrigens, die euch in eurem konkreten Studienfach weiterhelfen können und es in den nächsten Tagen auch müssen, vertritt der AStA die Gesamtheit der Studierendenschaft nach außen und gegenüber der Hochschulleitung und der Verwaltung.

Daneben leisten wir auch politische Bildungsarbeit, organisieren politische und kulturelle Veranstaltungen (achtet auf das AStA-Logo) oder unterstützt politische Arbeitskreise an der Uni mit Materialien, Raum und Zeit.

Wenn du Lust oder noch Fragen hast, dann komm doch einfach mal vorbei und sag „Hallo“! Du bekommst auch einen Bio-Kaffee oder einen Tee.

Mein Name ist Nikolaj Schulte-Wörmann und seid Willkommen.

BAföG-Anpassung kommt nun doch endlich

Der Bundesrat hat heute der Änderung des Bundesausbildungsförderungsgesetzes zugestimmt. Damit ist der Weg frei für die Erhöhung des BAföG: die Bedarfssätze steigen um zwei Prozent, die Einkommensfreibeträge um drei Prozent. Die Altersgrenze für die Förderung von Masterstudiengängen liegt künftig bei 35 Jahren. Das Gesetz wird nun über die Bundesregierung dem Bundespräsidenten zur Unterschrift vorgelegt. Es soll rückwirkend zum 1. Oktober 2010 in Kraft treten.

Die Länder haben der BAföG-Erhöhung ihre Zustimmung erteilt, nachdem die Bundesregierung in der Plenarsitzung verbindlich zugesichert hatte, Forschungsprojekte der Hochschulen zusätzlich zu fördern. Sie folgten damit der Empfehlung des Vermittlungsausschuss von Bundestag und Bundesrat, der das Gesetz am gestrigen Donnerstag bestätigt hatte.

Quelle: http://www.bundesrat.de/cln_161/nn_8538/DE/presse/pm/2010/153-2010.html

Datei start bearbeitet am 08.02.2012 um 11h02 von jerome